Irish Spring Fes­ti­val 2017

Seit der Pre­mie­re im Jahre 2001 hat sich das Irish Spring Fes­ti­val hier­zu­lan­de schon längst vom Ge­heim­tipp zum wich­tigs­ten jähr­li­chen kel­ti­schen Früh­lings-​Folk-​Fes­ti­val auf Tour­nee ent­wi­ckelt. Es ge­hört heute für viele Mu­sik-​Fans zum Früh­ling wie die ers­ten war­men Son­nen­strah­len und die er­wa­chen­de Natur. Mitt­ler­wei­le gas­tiert die Mu­si­ker-​Ka­ra­wa­ne jedes Jahr in über 30 Städ­ten, an­ders war der un­ge­bro­che­nen Be­geis­te­rung des Pu­bli­kums für das be­son­de­re Fes­ti­val nicht bei­zu­kom­men. Mit Nähe, Na­tür­lich­keit und Fein­heit ste­hen der Irish Folk und seine art­ver­wand­ten Ab­le­ger ein­mal mehr vor einer Re­nais­sance beim deut­schen Pu­bli­kum und in der Be­liebt­heit wie­der ganz oben – eine klare Ant­wort auf zu­neh­men­de Kom­mer­zia­li­sie­rung und über­pro­du­zier­te Me­ga-​Events im Kon­zert­ge­sche­he. Beim Irish Spring sitzt man selbst in den grö­ße­ren Hal­len den Mu­si­kern noch nahe und ist be­tei­ligt. Das Fes­ti­val mit sei­nem hei­ßen Draht di­rekt in die kel­ti­sche Mu­sik-​Sze­ne ist ein Ga­rant dafür, den Be­su­chern neben Be­währ­tem auch auf­re­gen­de an­de­re Strö­mun­gen sowie neue Ent­wick­lun­gen zu prä­sen­tie­ren. Es sind au­ßer­ge­wöhn­lich strah­len­de mu­si­ka­li­sche Früh­lings­bo­ten auf dem Fes­ti­val zu er­le­ben, des­sen Pro­gramm jedes Jahr sorg­fäl­tig und ab­wechs­lungs­reich zu­sam­men­ge­stellt wird.

2017 wird Irish Spring mit un­ter­halt­sa­men Künst­lern den Klang­kos­mos des kel­ti­schen Gen­res wei­ter er­kun­den und dabei ver­stärkt ins Hei­mat­land des Irish Folk bli­cken. Der 17. Jahr­gang stellt Künst­ler in den Mit­tel­punkt, die sich dem Span­nungs­feld zwi­schen Tra­di­ti­on und Mo­der­ne ver­schrie­ben haben. Sie ler­nen aus dem Schatz des Ver­gan­ge­nen und for­men das Kom­men­de. Fas­zi­nie­rend, wie viele junge Mu­si­ker dem Folk wie­der eine Zu­kunft geben. Sie be­zau­bern mit Jigs, Reels und Horn­pipes, den ty­pi­schen Tanz­rhyth­men, die man aus dem Irish Folk kennt und liebt. Dazu klin­gen die ge­sun­ge­nen Bal­la­den, tra­di­tio­nell ge­nau­so wie im sich immer wie­der er­neu­ern­den irisch ge­präg­ten Folk-​Pop Ge­wand. Neben dem Ge­sang ste­hen 2017 In­stru­men­te wie Uil­leann Pipes (iri­scher Du­del­sack), kel­ti­sche Harfe, Geige (Fidd­le), Knopf-​Ak­kor­de­on, Gi­tar­re sowie Holz- und Blech­flö­te im Fokus. Alle drei Mu­sik-​Grup­pen sind in die­ser Kom­bi­na­ti­on das erste Mal in Deutsch­land zu er­le­ben und haben ihre ak­tu­el­len CDs im Rei­se­ge­päck.

EDDIE SHEE­HAN & COR­MAC DOYLE Irish Bal­lads

Sän­ger Eddie Shee­han schlägt die Brü­cke von rar ge­wor­den tra­di­tio­nel­len Bal­la­den zu einem mo­dern vo­ka­len Klang. Mü­he­los taucht er ab in die au­then­ti­schen Lie­der Ir­lands, um da­nach auch mit Pop Har­mo­ni­en ei­gen­stän­dig und ak­tu­el­ler zu wer­den. Aber immer schim­mert die „alte“ Magie sei­ner Hei­mat im süd­li­chen Tip­per­a­ry durch, wo er die Ge­heim­nis­se die­ses be­son­de­ren und her­zer­wär­men­den Ge­sangs­stils von Kind an auf­sog. Als Gi­tar­rist und Sän­ger tour­te er welt­weit, immer auf der Suche nach einer in­ni­gen Ver­bin­dung mit sei­nem Pu­bli­kum, das er mit Char­me, Humor und Kön­nen mit sei­nen Lie­dern ver­zau­bert. Sein eben­falls weit ge­reis­ter Duo-​Part­ner Cor­mac Doyle aus Wick­low steu­ert mit Stim­me und Irish Bou­zou­ki die fei­nen Zwi­schen­tö­ne zu einem Klan­ge­mäl­de bei, in dem sich die ganze na­tür­li­che Pracht Ir­lands spie­gelt.

DAVID MUN­NEL­LY TRIO Dance Tunes

David Mun­nel­ly ist ein klei­nes Kraft­werk auf dem ty­pisch iri­schen Knopf­ak­kor­de­on. Wenn er los­legt, ge­ra­ten Me­lo­die, Drive und Rhyth­mus iri­scher Jigs, Ree­els oder Horn­pipes un­ge­fil­tert und di­rekt ins Blut der Zu­schau­er. Schwer, da sit­zen zu blei­ben! Mun­nel­ly aus Mayo ist einer der be­deu­tends­ten Ak­kor­de­on­spie­ler sei­ner Ge­ne­ra­ti­on und spiel­te mit Le­gen­den wie De Dan­nan und den Chief­ta­ins. Seine ei­ge­nen Stü­cke schau­en weit über den tra­di­tio­nel­len Tel­ler­rand hin­aus und zei­gen ein mu­si­ka­li­sches Genie, das es ver­dient, zum drit­ten Mal die Bühne des Irish Spring Fes­ti­vals zu schmü­cken. David Mun­nel­ly wird von Shane Mc­Go­wan aus Sligo an der Gi­tar­re be­glei­tet. Ihm nichts fremd zwi­schen Folk, Rock, und Jazz, seit er mit fünf Jah­ren zum ers­ten Mal vor Pu­bli­kum auf­trat. Als zwei­ter So­list glänzt Jo­seph Mc­Nul­ty aus Sligo an der Geige: Ein Mu­si­ker, der tief ein­ge­taucht ist in die alte iri­sche Kul­tur und Spra­che, die er flie­ßend spricht. Sein kraft­vol­les Spiel brach­te ihm un­zäh­li­ge Meis­ter­schafts­ti­tel ein. Auf ty­pisch irisch un­ter­halt­sa­me Art wird das wilde Trio das Pu­bli­kum in sei­nen Bann zie­hen.

CONN­LA Mo­dern Tra­di­ti­on from the North

Die junge Grup­pe Conn­la aus Ar­ma­gh und Derry in Nord­ir­land gilt jetzt schon als auf­re­gends­te neue Band der iri­schen Szene. Sie sind krea­ti­ve und mu­ti­ge Aben­teu­rer auf dem Weg in die Zu­kunft des Irish Folk, den sie auf ihrem ei­ge­nen Weg durch die Musik der Welt nie aus den Augen las­sen. Ihre Ar­ran­ge­ments alter und neuer Titel sind gleich­zei­tig voll jun­ger En­er­gie und klin­gen doch nach lan­ger Er­fah­rung. Schon die Be­set­zung ist an­spruchs­voll: die fra­gi­le kel­ti­sche Harfe von Emer Mal­lon paart sich ele­gant mit dem wuch­ti­gen Sound des Du­del­sacks ihres Bru­ders Conor. Die akus­ti­sche Gi­tar­re von Paul Star­rett über­win­det die enge Ak­kor­de­be­glei­tung mit kom­ple­xen in­no­va­ti­ven Struk­tu­ren, auf denen sich Ci­aran Car­lins Flö­ten schwir­rend und früh­lings­haft leicht ent­fal­ten. So­zu­sa­gen als Sah­ne­häub­chen ziert Sän­ge­rin Ciara Mc­Caf­fer­ty mit ihrem leicht ro­ckig-​in­ten­si­ven Tim­bre den Sound von Conn­la, die vor ihrer ganz gro­ßen Kar­rie­re zu­erst dem Irish Spring Fes­ti­val die Ehre geben. AN­D­REW VICKERS Funky Step Dance Zu einer wich­ti­gen Tra­di­ti­on beim Irish Spring Fes­ti­val haben sich in den letz­ten Jah­ren die flie­gen­den Füße und rhyth­mi­schen Klicks und Klacks der Tanz-​So­lis­ten ent­wi­ckelt. Ein­ge­bun­den in die Show springt immer mal wie­der ein Top-​Tän­zer aus dem Hin­ter­grund ins Ram­pen­licht und in­ter­pre­tiert die Musik der an­de­ren Künst­ler auf seine Weise – per­kus­siv, raum­grei­fend und nicht sel­ten mit einer guten Prise Humor, trotz an­stren­gen­der ar­tis­ti­scher Höchst­leis­tung. 2013 wird An­d­rew Vickers die mit Me­tall be­schla­ge­nen Tanz­schu­he für Irish Spring an­zie­hen, ein Tanz­star, der unter an­de­rem schon Leo­nar­do di Ca­prio zu un­gläu­bi­gem Stau­nen und Mi­chail Gor­bat­schow zu be­geis­ter­tem Ap­plaus hin­riss.

FES­TI­VAL FI­NA­LE

High­light zum Ab­schluss ist das große Fes­ti­val Fi­na­le, das alle Künst­ler noch­mals auf die Bühne führt, um in ge­mein­sa­mer Ses­si­on den Zau­ber, aber auch den Rausch eines wil­den Folk Abends zu fei­ern. Die Wogen schla­gen dann noch ein­mal hoch, es wird ge­tanzt, ge­klatscht und ge­sun­gen bis der Vor­hang fällt!